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Unsere Wohngruppe besteht derzeit aus mir (Dott. Uli Borsch, Studium der Pädagogik und Psychologie), Ulrike Borsch (staatlich anerkannte Erzieherin), unseren Kindern sowie den von uns betreuten Jugendlichen.
Bisher lag der Schwerpunkt meiner Aufgaben in der Jugend- und Erwachsenenarbeit. Dazu gehörten die sozialpädagogische und psychologische Betreuung und Beratung von arbeitslosen Jugendlichen und Erwachsenen. In weiten Teilen meiner Beschäftigungen übernahm ich außerdem die Supervision für Mitarbeiter.
Über acht Jahre arbeitete ich als Sucht- und Drogenberater mit schwieriger sozialer Klientel.
Für diverse Auftraggeber, wie z.B. Arbeitsämter, Kreisvolkshochschulen und Handwerkskammern, leitete ich viele Jahre Seminare. Inhalte diese Fortbildungsmaßnahmen waren:
- Rhetorik und deren angewandte Bereiche
- Verkaufspsychologische Techniken
- Ausbildung zu ehrenamtlichen Suchtberatern
- Kommunikationstraining und psychologische Gesprächsführung
- Gesprächsführungstechniken für Führungspersonal in der mittleren Ebene
In meinem ursprünglichen Beruf als Maschinenschlosser sowie in meiner Freizeit wurde für mich die Führungs- und Betreuungskomponente schnell zu einem wichtigen Aspekt. Ich habe die Ausbildereignungsprüfung im Fach Maschinenbau erfolgreich abgeschlossen, verfüge im sportlichen Bereich über eine Fußballtrainer-Lizenz sowie über einen Trainerschein in Karate.
Als Team arbeiten meine Frau und ich seit nunmehr 9 Jahren in Italien mit verhaltensauffälligen
Jugendlichen. Meine Frau ist mit über 25 Jahren Berufserfahrung als Erzieherin eine wertvolle Unterstützung bei der Betreuung der Jugendlichen.
Die Themenschwerpunkte unserer gemeinsamen pädagogischen Arbeit liegen u.a. in der pädagogischen Praxis, Wissen zur Verfügung zu stellen, welches dazu dient, die Mündigkeit und Selbstbestimmung der Jugendlichen zu fördern. Unsere pädagogische Arbeit ist darauf ausgerichtet, ein Lernen über Verstand, Denken und Bewusstsein bei den zu betreuenden Jugendlichen zu ermöglichen, und zwar im sozialen und emotionalen Bereich.
Unser pädagogisches Handeln greift in unabhängig voneinander ablaufende Lebensgeschichten ein und ist eine Dienstleistung, die Individuen befähigen soll, sich durch Lernen (weiter) zu entwickeln. Herausgearbeitet wird hierzu die Reflexion des Handelns bzw. die systematische Erweiterung des Vorstellungsrepertoires der Jugendlichen.
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